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Historisch niedrige Zinsen und gute Anlageergebnisse beherrschten im Jahr 2019 die Pensionslandschaft im DAX


Den DAX-Konzernen ist es im Jahr 2019 gelungen, die Belastungen durch Niedrigzinsen bei der betrieblichen Altersversorgung in den Bilanzen einzugrenzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung von Aon der Geschäftsberichte der im Deutschen Aktienindex gelisteten Unternehmen.

Wie zu erwarten, sind die Belastungen der Unternehmen durch Rückstellungen für die betriebliche Altersversorgung auch 2019 gewachsen. So stieg der Verpflichtungsumfang für den gesamten DAX von 365 Mrd. EUR im Jahr 2018 auf nunmehr 416 Mrd. Euro (+14 %). Ursache dafür ist der Rechnungszins, der beispielsweise in Deutschland im Durchschnitt von 1,99 % (2018) auf 1,1 % weiter gesunken ist. Konzerne, die bereits im September eines Jahres bilanzieren, waren dabei mit Rechnungszinsen von teilweise nur noch 0,6 % besonders getroffen.
 
Erfreulicher entwickelte sich das zur Sicherung der Pensionsverpflichtungen speziell reservierte Deckungsvermögen, welches über den gesamten DAX betrachtet um 13 % gestiegen ist, also von 245 Mrd. EUR im Jahr 2018 auf 276 Mrd. EUR. Der Ausfinanzierungsgrad konnte somit, trotz des starken Anstiegs des Verpflichtungsumfangs, mit 66 % nahezu konstant gehalten werden (2018: 67 %).
 
Aon, Dax30 Benchmark 2019
 
Die DAX-Studie enthält eine umfangreiche Auswertung der bAV-relevanten Bilanzkennzahlen, Analysen der Pensionspläne sowie eine Darstellung der Anlage- und Risikostrategien der DAX-Unternehmen.
 
Weitere Informationen und die Studie können angefordert werden bei: Christoph Tellmann, christoph.tellmann@aon.com

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