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Konkretisierung der Vorgaben an die Geschäftsorganisation für EbAV 


Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat im April mit der ersten Konsultationsphase eines seit längerem angekündigten Rundschreibens zur Konkretisierung der gesetzlichen Anforderungen an die Geschäftsorganisation von Pensionskassen und -fonds begonnen Die Veröffentlichung des Rundschreibens wird für August dieses Jahres erwartet.
 
Inhaltlich orientiert sich der Entwurf stark am Pendant für Lebensversicherungsunternehmen und geht in einzelnen Bereichen sogar darüber hinaus. Für die Zukunft der bAV bleibt zu wünschen, dass die Anforderungen stärker die Besonderheiten der bAV und der EbAV berücksichtigen (u.a. Subsidiärhaftung) und das Proportionalitätsprinzip für kleinere und mittlere EbAV Erleichterungen schaffen kann.
 
>> Weitere Informationen: Alexandra Steffens, alexandra.steffens@aon.com | Andreas Kopf, andreas.kopf@aon.com <<



 

Die eigene Risikobeurteilung als erster Schritt zu Solvency II? 


Der Entwurf eines BaFin-Rundschreibens zur eigenen Risikobeurteilung (ERB) durchläuft derzeit ebenfalls die Konsultationsphase. Die Regelungen zur ERB finden sich seit letztem Jahr im Versicherungsaufsichtsgesetz und werden nun von der BaFin interpretiert. Der vorliegende Entwurf kann im Extremfall zu risikobasierten Eigenkapital- und Bewertungsanforderungen führen – ganz wie bei Solvency II. Außerdem müssten die EbAV sehr umfangreiche Zusatzberechnungen durchführen und dezidiert die Leistungsfähigkeit der Trägerunternehmen beurteilen. Für viele EbAV dürfte sich der Aufwand für das Risikomanagement damit deutlich erhöhen. Das finale Rundschreiben wird für August erwartet. Sollten Sie sich bereits jetzt darauf vorbereiten wollen, unterstützen wir Sie gerne dabei.
 
>> Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie bei Nico Wittmann (nico.wittmann@aon.com) <<



 

Handlungsbedarf und -optionen in der bAV vor dem Hintergrund von COVID-19


Die Corona-Pandemie macht auch vor der betrieblichen Altersversorgung nicht Halt. Verpflichtete Unternehmen müssen sich zum einen Gedanken machen, wie sie bestehende Zusagen bzw. Versorgungswerke sicher durch die Krise bringen, sowohl was die Steuerung der Kosten als auch die arbeitsrechtlichen Konsequenzen und Gestaltungsmöglichkeiten betrifft. Zum anderen sollten die Unternehmen schon heute den Blick nach vorn richten und überlegen, ob und wie sie bestehende Regelungen für die Zukunft krisensicherer machen können.

Zu beiden Themenkomplexen hat Aon mit seinen Fachleuten verschiedene Online-Expertentalks durchgeführt, den jüngsten am 16. Juni 2020. Die Experten geben darin Antworten auf die aktuell drängendsten Fragen zur betrieblichen Altersversorgung vor dem Hintergrund von Covid-19 und zeigen mögliche Handlungsoptionen auf. Detailinformationen zu den behandelten Themen und Recordings der Expertentalks sind hier zu finden.

>> Weitere Informationen: Gundula Dietrich, gundula.dietrich@aon.com | Dr. André Geilenkothen, andre.geilenkothen@aon.com <<


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