Germany

PRESSEMITTEILUNG

Qualität der Führungskräfte ist entscheidender Wettbewerbsvorteil

Aon Hewitt-Studie zeigt großen Vorsprung attraktiver Arbeitgeber

Was ausgezeichnete Unternehmen von der Konkurrenz unterscheidet, ist vor allem die Qualität der Führungskräfte. Zu diesem Ergebnis kommt die diesjährige Aon Hewitt-Studie „Attraktive Arbeitgeber in Zentral- und Osteuropa“, an der sich 479 Unternehmen beteiligt haben. Manager dieser Organisationen werden als weitaus effektiver, offener und fairer bewertet als in durchschnittlichen Unternehmen. Das Resultat: Die Mitarbeiter der „attraktiven Arbeitgeber“ sind engagierter und bleiben ihrem Unternehmen treu. Gerade in Zeiten des War for Talent ist das ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Aber auch insgesamt ist das Engagement-Level der Arbeitskräfte bedingt durch den ökonomischen Aufschwung wieder gestiegen. Allerdings zeigt sich, dass bereits demotivierte Mitarbeiter ihr Unternehmen noch schlechter bewerten als während der Krise und aktiv nach einem neuen Arbeitsplatz suchen.

„Das aktuelle wirtschaftliche Umfeld zeigt deutlich, dass Unternehmen sehr gute Führungskräfte sowie engagierte Mitarbeiter brauchen, um nachhaltig erfolgreich zu sein“, so Bernhard Stieger, Leiter Talent & Organisation Consulting für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei Aon Hewitt. „Denn auch die beste Unternehmensstrategie ist heutzutage kein Erfolgsgarant mehr. Die ‚attraktiven Arbeitgeber’ haben deutliche Vorteile.“ 78 Prozent ihrer Mitarbeiter sind hoch engagiert, im Durchschnitt liegt der Wert bei nur 55 Prozent. Das wesentliche Unterscheidungskriterium ist die Qualität der Führungskräfte, deren Leistungen auch von den Mitarbeitern anerkannt und zu 75 Prozent als sehr effektiv bewertet werden. Der Mittelwert liegt hier über alle Unternehmen hinweg bei nur 53 Prozent. Auch kommunizieren Manager bei attraktiven Arbeitgebern offener und klarer als in durchschnittlichen Unternehmen (68 Prozent gegenüber 46 Prozent). Zudem glauben ihre Angestellten, dass sie die Interessen des Unternehmens und die der Mitarbeiter ausgewogener betrachten als andere (67 Prozent gegenüber 43 Prozent) sowie eher die Menschen als höchstes Gut des Unternehmens ansehen (66 Prozent gegenüber 41 Prozent).

Die Studie zeigte aber auch, dass es in den Europäischen Ländern durchaus Unterschiede zwischen den Arbeitnehmern gibt. „Benefits, Leistungsorientierung und die Wahrnehmung der Richtlinien im Unternehmen sind länderspezifisch geprägt“, erläutert Stieger. „Aber es gibt auch einheitliche Faktoren – die Qualität der Führungskräfte spielt überall die entscheidende Rolle, wenn es um den Aufbau von hohem Mitarbeiterengagement geht.“

Allgemeines Mitarbeiterengagement steigt wieder
Die Studie zeigt, dass nach den harten wirtschaftlichen Zeiten, in denen Arbeitnehmer auf vieles verzichten mussten, ihr Engagement im Durchschnitt wieder gestiegen ist. Gleichzeitig fühlen sich Mitarbeiter, deren Bindung zum Arbeitgeber bereits gering war, diesem noch weniger verbunden als noch im letzten Jahr. Viele von ihnen suchen bereits aktiv nach einer neuen Stelle in anderen Unternehmen. Das stellt vor allem unterdurchschnittlich bewertete Unternehmen vor große Risiken und Folgekosten. Hat die Rezession die Mitarbeiterfluktuation noch in gewissen Schranken gehalten, müssen Unternehmen jetzt schnellstmöglich die richtigen Strategien finden, um ihre Schlüsselkräfte zu halten. „Attraktive Arbeitgeber“ geben auch hier den Ton an: 70 Prozent ihrer Mitarbeiter bestätigen, dass das Unternehmen seine Top-Mitarbeiter mit entsprechenden Maßnahmen an sich bindet – im Durchschnitt behaupten das insgesamt nur 45 Prozent der Befragten. Zudem sorgen sie dafür, dass ihr Image auch mit der tatsächlichen Arbeitserfahrung im Unternehmen übereinstimmt. Das Ergebnis: 85 Prozent ihrer Mitarbeiter halten das Unternehmen für einen guten Arbeitsplatz, im Schnitt liegt der Wert bei nur 62 Prozent.

Attraktive Arbeitgeber in Ost- und Zentraleuropa
Als „attraktive Arbeitgeber“ in der Kategorie Großunternehmen wurde die polnische Gaz-System S.A. ausgezeichnet, gefolgt von McDonald’s Ukraine. Intel Technology Polen führt das Ranking – wie bereits 2010 – bei den mittelständischen Unternehmen an. Unter den teilnehmenden Kleinunternehmen belegt Philip Morris in der Slowakei den Spitzenplatz. Eine Auflistung der jeweils fünf besten Arbeitgeber pro Kategorie finden Sie hier.

 Pressemitteilung als PDF-Download  

Ansprechpartner für die Presse

Aon Hewitt GmbH
Elisabeth Preihs
Tel.: +49 611 928 83-200
pressegermany@aonhewitt.com 


Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Press'n'Relations GmbH
Andrea Wagner
Tel.: +49 731 962 87-18
aw@press-n-relations.de - www.press-n-relations.com
Niederlassungen weltweit