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PRESSEMITTEILUNG

Für Unternehmen ist Konjunkturabschwächung das Risiko Nummer eins

 

Hamburg, 07. Mai 2019 In dem Bericht „Global Risk Management Survey 2019“ identifiziert das Makler- und Beratungsunternehmen Aon die wichtigsten Risiken, Trends und Herausforderungen für Unternehmen weltweit. Eine sich abschwächende Wirtschaft benennen die befragten CEOs, CFOs und Risikomanager dieses Jahr als wichtigstes Risiko. Gefolgt von Schäden der Reputation und des Markenimages auf Platz zwei. Schon im Jahr 2017 landeten diese Risiken auf den Plätzen eins und zwei – allerdings in umgekehrter Reihenfolge.

Die Unbeständigkeit der Marktfaktoren stieg von Rang 38 in der vorangegangenen Studie auf die Position drei der wichtigsten Risiken 2019. Ausgelöst wird diese Unbeständigkeit der Marktfaktoren u. a. durch eine erratische Handelspolitik (Beispiele: EU/Großbritannien, USA/China), regulatorische Änderungen, große geopolitische Konflikte, häufige Turbulenzen am Finanzmarkt und durch rasante technologische Fortschritte.

„Neben den 69 wichtigsten Risiken, zeigt die Studie dieses Jahr ein besonderes Phänomen: Weil es heute mehr Risiken als je zuvor gibt, sollte man eigentlich auch immer besser auf sie vorbereitet sein – ist man aber nicht. Die Studie zeigt, dass die Fähigkeit, Risiken vorbereitet zu begegnen, auf den niedrigsten Stand seit 12 Jahren gesunken ist“, sagt Kai-Frank Büchter, CEO des Erstversicherungsmaklers bei Aon in Deutschland. „Der Grund dafür ist die Unversicherbarkeit mancher Risiken, wie z. B. das Top-Risiko „Konjunkturabschwächung“ oder auch „zunehmender Wettbewerb“. Von den 69 identifizierten Risiken, gelten 32 als nicht versicherbar. Daher sollten Verantwortliche auf ein Risikomanagement anstelle eines Risikotransfers setzen. So können sie die Bedrohungen zumindest deutlich abschwächen.“

Wenn das wirtschaftliche Umfeld schwächer wird, reagieren Unternehmen empfindlicher auf unbeständige Rahmenbedingungen. Neue oder sich entwickelnde Risiken wie politische Volatilität und Cyberangriffe verschärfen die Situation. Diese Risiken können weniger gut berechnet werden, da weniger Beispiele aus der Vergangenheit und weniger Daten zur Verfügung stehen. „Die Quantifizierung von Risiken ist komplexer geworden, so dass Risikomanager heute gezwungenermaßen neue Strategien zur Risikominderung finden müssen“, resümiert Büchter die Anforderung für die Zukunft.

Über die Studie

Die Studie „Global Risk Management Survey“ führt Aon alle zwei Jahre durch. Teilgenommen haben diesmal 2.672 Personen aus kleinen (unter 1 Mrd. USD), mittleren (1 Mrd. USD bis 15 Mrd. USD) und großen (über 15 Mrd. USD) Unternehmen. Darunter sind Befragte aus Privatunternehmen, öffentlichen Organisationen, staatlichen und gemeinnützigen Einrichtungen. Den vollständigen Bericht erhalten Sie hier.

Ansprechpartner der Presse
Aon
Reinsurance Solutions
Parwiz Behboud
Head of Marketing & Communications
Tel.: +49 (0)40 3605-3592
E-Mail: parwiz.behboud@aon.com 
www.aon.de/presse
 
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