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Digitale Rentenübersicht
Gesetz in Kraft getreten –  Fachbeiräte nehmen die Arbeit auf


Ende letzten Jahres wurde das „Gesetz zur Entwicklung und Einführung einer Digitalen Rentenübersicht (RentÜG)“ planmäßig in Bundestag und Bundesrat verabschiedet. Durch die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt am 18. Februar 2021 trat das Gesetz am Folgetag nunmehr in Kraft.

Durch das RentÜG wird die Zentrale Stelle für die Digitale Rentenübersicht (ZfDR) bei der Deutschen Rentenversicherung Bund errichtet.
 
Der Start der ZfDR wurde in den letzten Wochen vor und nach dem Jahreswechsel bereits geplant und durch ein Projektteam der Rentenversicherung und weiteren Experten aus den verschiedenen Säulen der Altersvorsorge in Deutschland vorbereitet. Dadurch konnte die ZfDR unmittelbar mit Inkrafttreten des Gesetzes ihre Arbeit aufnehmen – sie hat nunmehr die Aufgabe, die Digitale Rentenübersicht in den nächsten 21 Monaten mit Leben zu füllen und danach im Rahmen einer Pilotphase in Betrieb zu nehmen.Aon | Digitale Rentenuebersicht
 
Das zentrale Steuerungsgremium – qua Gesetz zusammengesetzt aus Vertretern der drei Säulen der Altersvorsorge, der Ministerien für Arbeit und Soziales bzw. Finanzen sowie des Verbraucherschutzes – ist zwar noch nicht implementiert, eine entsprechende Rechtsverordnung wird aber in nächster Zeit erwartet.
 
Die im Gesetz ebenfalls vorgesehenen Fachbeiräte – zur Einbindung einer breiten Expertise über alle Säulen und Spielarten der Altersvorsorge – sind dagegen z.T. schon berufen.
 
Ein erster Fachbeirat hat sogar schon getagt und beschäftigt sich mit allen fachlichen Fragen rund um den Datensatz zum Austausch zwischen ZfDR und Vorsorgeeinrichtungen. Erstes Schwerpunktthema sind dabei insbesondere die wertmäßigen Angaben zur Altersvorsorge. Hierbei wird die ZfDR u.a. auch auf den umfangreichen Vorarbeiten der von Aon in Kooperation mit der Uni Ulm im Auftrag der Bundesregierung durchgeführten Studie „Konzeptionelle Grundlagen einer säulenübergreifenden Altersvorsorgeinformation“ aufsetzen.
 
Ein weiterer Fachbeirat, der sich mit den technischen Details des Datensatzes beschäftigen soll, wird in Kürze ebenfalls seine Arbeit aufnehmen. Weitere Fachbeiräte sind für die Kommunikation, für das Front-End-Portal sowie für die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation vorgesehen.
 
Die Aon Partner Gundula Dietrich und André Geilenkothen werden als Autoren der Grundlagenstudie und als Experten in den Fachbeiräten und Gremien das Projekt weiter begleiten.
 
Sie wünschen weiterführende Informationen? Dann freuen wir uns über Ihre Nachricht an
Gundula Dietrich, gundula.dietrich@aon.com oder
André Geilenkothen, andre.geilenkothen@aon.com.
 

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