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Die eigene Resilienz auf dem Prüfstand


Eines steht fest: 2020 zeigt uns allen in nie dagewesener Weise, wie unvorhersehbar das Leben sein kann. Und wie unerwartet ein Wandel, den man ganz und gar nicht selbst initiiert hat. Wie der Schutz der eigenen Mitarbeiter plötzlich zum unumgänglichen Dreh- und Angelpunkt wird, an dem mitunter die Handlungsfähigkeit des gesamten Unternehmens hängen kann.

Die EMEA-weite Aon Studie „The Rising Resilient“ trifft hier den wunden Punkt vieler Unternehmen: Die Resilienz der eigenen Belegschaft. Widerstandsfähigkeit und Belastbarkeit gelten als Schlüsselfaktor für ein wirtschaftlich gesundes Unternehmen – die Frage danach, wo Organisationen mit Blick auf gezielte und effektive Gesundheits- und Wellbeing-Strategien heute stehen und wo sie hin müssen steht dabei im Mittelpunkt der Untersuchung.
 
Diese zeigt im Detail sehr anschaulich: Belastbare Belegschaften bringen dem Unternehmen, in dem sie agieren, nicht nur mehr Leistung, sondern haben auch einen positiven Einfluss auf die Ausgaben. Und dennoch haben viele Arbeitgeber nach wie vor Mühe, das Thema Resilienz mit Erfolg anzugehen. Schlüsselerkenntnis der Auswertung ist, dass sich nur 30 Prozent der befragten Mitarbeiter selbst als resilient einschätzen. Die daraus für den Arbeitgeber resultierende Konsequenz: Belegschaften mit einer nur geringen Widerstandsfähigkeit zeigen ein um 55 Prozent geringeres Engagement am Arbeitsplatz; die Wahrscheinlichkeit, dass sie das Unternehmen verlassen, ist um 42 Prozent höher.
 

Geheimwaffe Resilienz
 
Die generelle Grundlage für diese Erkenntnisse bilden die drei Schlüsselindikatoren für eine hohe Resilienz: Erstens das Sicherheitsgefühl des einzelnen Mitarbeiters am Arbeitsplatz, zweitens das Gefühl dazu zu gehören und drittens die Möglichkeit, das eigene Potenzial voll ausschöpfen zu können.
 
Widerstandsfähig und belastbar zu sein bedeutet, dass Menschen sich besser an neue oder herausfordernde Situationen anpassen können. Sie gehen besser mit Stress um und besitzen die Fähigkeit, trotz negativer Einflüsse motiviert zu bleiben. Auf diese Weise helfen sie dabei, die Resilienz des gesamten Unternehmens zu erhöhen, damit übergreifende Veränderungen besser bewältigt werden können.
 
Selbstbewertung als Startpunkt.
 
Um Unternehmen gezielter dabei zu unterstützen, Erkenntnisse über den eigenen Stand der Resilienz zu erlangen und im Anschluss in konkrete Lösungswege zu übersetzen, hat Aon das Selbstbewertungs-Tool entwickelt. Dieses ist online zugänglich und kostenfrei nutzbar.
 
Anhand 32 kurzer Fragen werden die zentralen Themen und Handlungsfelder abgefragt, auf denen das Konzept Wellbeing fußt. Nach Abschluss der Befragung erhalten die Nutzer sofort eine prozentuale Einschätzung über den Resilienz-Score Ihres Unternehmens. Zudem erfolgt ein detaillierter Abgleich der Unternehmens-Performance gegen 10 festgesetzte Faktoren, welche nachweislich zu einer umfassenden Resilienz von Mitarbeitern und Unternehmen beitragen.
 
Diese Ergebnisse ermöglichen es Arbeitgebern, nicht nur herauszufinden, in welchen Bereichen das jeweilige Unternehmen schon gut und sicher aufgestellt ist, sondern auch, an welchen Stellschrauben noch gedreht werden kann, um die Resilienz der eigenen Belegschaft weiterhin zu stärken und die Widerstandskraft auch in schwierigen Zeiten aufrecht zu erhalten.
 
Zugang zum Selbstbewertungs-Tool, welches sich in erster Linie an HR-Entscheider bzw. das Management von Unternehmen richtet, ist über die Rising Resilient Microsite möglich. Hier finden sich darüber hinaus der Rising Resilient Report sowie weitere Informationen zum Thema Resilienz und Wellbeing.
 
 
Weitere Informationen:
Nicoletta Blaschke, nicoletta.blaschke@aon.de

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